The Rosenzweig Center's Publications

The Franz Rosenzweig Minerva Center promotes the publication of original and groundbreaking works in the field of German-Jewish studies. The two main platforms in which fellows and young scholars can publish the results of their research are the Naharaim journal and Makom book series.

Naharaim is a peer-reviewed journal named after Franz Rosenzweig’s collection of writings Zweistromland (literally ‘The land between two rivers’, in Hebrew ‘Naharaim’). Founded in 2007, the journal covers a broad thematic field within the area of German-Jewish intellectual and cultural history in the modern period. The journal appears twice a year by Walter de Gruyter publishing house and is edited by Prof. Yfaat Weiss (The Hebrew University in Jerusalem), Dr. Daniel Weidner (Zentrum für Literaturforschung, Berlin) and Prof. Christian Wiese (Goethe University, Frankfurt am Main). 

Makom is a book series published by Fink Verlag (Paderborn). The name ‘Makom’ is the Hebrew term for ‘place’ or ‘space’, but it also designates God, whose spatial presence is affirmed yet at the same time questioned. Makom hosts studies by the Center's affiliated researches, concentrating on modern German-Jewish literature and philosophy. 

Filter By

Makom Series

2016
Habima. Eine hebräische Bühne in der Weimarer Republik
Zer-Zion S. Habima. Eine hebräische Bühne in der Weimarer Republik. Paderborn: Wilhelm Fink Verlag; 2016. Publisher's VersionAbstract

Das Buch erforscht die Beziehungsnetzwerke, die die Habima, eine in Moskau gegründete zionistische Theatergruppe, mit der kulturellen und wirtschaftlichen deutsch-jüdischen Elite in Berlin entwickelte.
Die Habima ist vor allem durch ihre heroische Gründungsgeschichte als hebräische Theatergruppe aus Moskau bekannt. 1926 verließ die Habima die sowjetische Hauptstadt, verarmt, kurz vor der Auflösung. Bis 1932 tourte sie in Europa, in Mandatspalästina und in den USA. Berlin wurde vorübergehende Heimstätte der Truppe. Das Buch untersucht, wie sich Mitglieder der deutsch-jüdischen Elite in Berlin – Künstler, Theaterschaffende, zionistische Aktivisten, Intellektuelle, wohlhabende Kaufleute, Industrielle und Bankiers – zu einer Interessengemeinschaft für die Habima zusammenschlossen und die hebräisch-zionistische Theaterkultur gestalteten.

2014
Jean Améry. "... als Gelegenheitsgast, ohne jedes Engagement"
Weiss Y, Bielefeld U ed. Jean Améry. ".. als Gelegenheitsgast, ohne jedes Engagement". (Weiss Y, Bielefeld U). Paderborn: Wilhelm Fink Verlag; 2014. Publisher's VersionAbstract

Jean Améry wurde in den 1960er und 1970er Jahren eine moralische und kritische Instanz der Bundesrepublik Deutschland. Er war dabei, nutzte die Medien seiner Zeit – Radio, Buch, Fernsehen – und blieb dennoch auf Distanz.
Von den Nürnberger Gesetzen zum Juden gemacht, als politischer Gegner gefoltert, als Jude nach Auschwitz deportiert, entschied sich Jean Améry nach 1945 für Brüssel und orientierte sich am politischen und philosophischen Frankreich. In den 1960er Jahren verband er die gelebte Erfahrung mit Themen seiner Zeit – Algerien, Kolonialismus, Terrorismus – und wurde auch wegen seiner analytischen Strenge zum gefragten Kommentator des Jetzt. Dennoch blieb er nicht nur in seiner Selbstwahrnehmung ein »Unerwünschter« und »Eindringling«. Dieser Band untersucht Stimme und Echo des »Gelegenheitsgastes« vor dem Hintergrund dieser Spannungen.

2013
Kurz hinter der Wahrheit und dicht neben der Lüge. Zum Werk Barbara Honigmanns
Eshel A, Weiss Y ed. Kurz hinter der Wahrheit und dicht neben der Lüge. Zum Werk Barbara Honigmanns. (Eshel A, Weiss Y). Paderborn: Wilhelm Fink Verlag; 2013. Publisher's VersionAbstract

Barbara Honigmann ist eine der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen unserer Zeit. Sie zeichnet in ihrem Werk die Konturen unserer Zeit nach: die Zäsur von 1945, die Frage nach der Literatur im Angesicht der Shoah, und das Leben in Europa nach der politischen Wende von 1989.
Das Buch versammelt Beiträge von WissenschaftlerInnen, die in Deutschland, Israel und den USA die Literatur Honigmanns im Zusammenhang der deutschen Nachkriegsgeschichte und der zeitgenössischen deutsch-jüdischen Literatur lesen. Da sich Barbara Honigmann in ihrem Werk auch dem heutigen Amerika oder dem Leben im multikulturellen Europa zuwendet, umfassen diese Essays zudem Fragen der Literatur und Kultur im Zeitalter der wachsenden Globalisierung und Neuorientierung in Politik und Gesellschaft.